Quarry in Kozy, Steinbruch in Kozy, Polen.
Der Steinbruch in Kozy ist eine aufgelassene Abbaustätte in der polnischen Gemeinde Kozy, mit steilen Felswänden und einem kleinen See im Zentrum. Die freigelegten Wände zeigen deutlich sichtbare Schichten des Karpaten-Flyschs, einer Gesteinsformation aus wechselnden Sand- und Tonsteinen.
Der Abbau in Kozy begann zwischen 1910 und 1912 unter der Leitung von Marian Czecz und war über Jahrzehnte ein wichtiger Arbeitsplatz für die Dorfbevölkerung. Nach dem Ende des Betriebs füllte sich die Grube nach und nach mit Wasser und wurde zu der Landschaft, die heute zu sehen ist.
In der Grube können Besucher die freiliegenden Gesteinsschichten aus nächster Nähe betrachten, was sie zu einem beliebten Ziel für Schulausflüge macht. Die Schüler lernen hier, wie das Gestein der Karpaten aufgebaut ist und wie es das Aussehen der Landschaft beeinflusst hat.
Das Gelände ist über einen grün markierten Wanderweg erreichbar, der seit 2021 besteht und an das regionale Bergwegenetz angebunden ist. Die Wege sind gut ausgeschildert, sodass sich die Grube auch als Teil einer längeren Rundtour erkunden lässt.
Die freigelegten Felswände zeigen eine besonders gut erhaltene Abfolge von Flysch-Schichten, die von Fachleuten für geologische Studien der Karpaten genutzt wird. Was auf den ersten Blick wie einfaches Gestein aussieht, ist in Wirklichkeit ein natürliches Archiv der Bewegungen des Meeresbodens aus der Kreidezeit.
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