Deir al-Arbaʿin, Antikes religiöses Gebäude in Hebron, Palästina
Deir Al Arba'een ist ein historisches Gebäude in Hebron, das aus einer einzelnen Kapellenstruktur mit einer halbrunden Apsis besteht, die von einer rechteckigen Mauer umgeben ist. Der Innenraum wird durch Gewölberäume mit Kreuzgewölben und Tunneldächern geprägt, die von mittelalterlichen Spitzbögen charakterisiert werden.
Die Stätte wurde um 1495 von Mujir al-Din in seiner Geschichte von Jerusalem und Hebron dokumentiert und war bereits ein Pilgerziel für muslimische Besucher. Die lange Nutzungsgeschichte deutet darauf hin, dass das Gebäude kontinuierlich an die religiösen Bedürfnisse seiner Zeit angepasst wurde.
Das Gebäude ist unter Christen als Kirche der vierzig Märtyrer bekannt gewesen, bevor es später in eine Moschee umgewandelt wurde. Diese Überlagering verschiedener religiöser Traditionen spiegelt die lange und komplexe Geschichte der Region wider.
Die Ruinen liegen etwa 300 Meter westlich der Altstadt von Hebron und sind für Besucher leicht erreichbar, die archäologische Stätten erkunden möchten. Es empfiehlt sich, den Ort als Teil einer umfassenderen Tour durch die historischen Sehenswürdigkeiten und Monumente der Region zu besuchen.
Das Gebäude war zunächst unter dem Namen Kirche der vierzig Märtyrer bekannt, eine Bezeichnung, die sich in den arabischen Namen des Ortes widerspiegelt. Diese christliche Ursprung wird durch die architektonischen Merkmale belegt, obwohl das Bauwerk später für muslimische Zwecke umgewidmet wurde.
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