Institute of the Peoples of the North, institute, architectural landmark, educational institution in Kirovsky District, Saint Petersburg, Russia
Das Institut der Völker des Nordens ist eine Bildungseinrichtung in Sankt Petersburg, die sich auf die Sprachen und Kulturen der nördlichen Regionen Russlands konzentriert. Das Gebäude wurde in den 1930er Jahren im Konstruktivismus-Stil erbaut und verfügt über lange Fassaden mit Fensterreihen und großen Glasflächen auf den Treppenhäusern.
Das Institut wurde 1925 gegründet und war ursprünglich Teil der Leningrader Universität, bevor es später als eigenständige Einrichtung etabliert wurde. Seine Hauptaufgabe bestand darin, Lehrkräfte auszubilden und schriftliche Formen für Sprachen zu entwickeln, die zuvor keine standardisierte Schreibweise hatten.
Der Name des Instituts bezieht sich auf die Völker der nördlichen Regionen Russlands, deren Sprachen und Traditionen hier im Mittelpunkt stehen. Besucher sehen Unterrichtsmaterialien und Ausstellungen, die zeigen, wie diese Gemeinschaften ihre Kultur durch Bildung bewahren.
Der Standort im Kirov-Bezirk ist mit dem Rest der akademischen Gemeinschaft Sankt Petersburgs verbunden, was es Besuchern erleichtert, andere kulturelle und bildungliche Einrichtungen zu erkunden. Die konstruktivistische Architektur macht das Gebäude leicht erkennbar und zugänglich vom öffentlichen Gehweg aus.
Der Ort spielte eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von Schreibsystemen für Sprachen, die zuvor mündlich überliefert wurden und über keine standardisierte Schriftform verfügten. Auf seinem Höhepunkt beschäftigte das Institut etwa 300 Sprachexperten, die Lehrbücher und orthografische Regeln für die Sprachen der nördlichen Völker schufen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.