Mirozh monastery Transfiguration Cathedral, Orthodoxe Kathedrale in Pskov, Russland
Die Verklärungskathedrale des Mirosh-Klosters ist eine mittelalterliche Steinkirche in Pskow, die nach byzantinischen Grundsätzen mit einem kreuzförmigen Grundriss und einer großen Mittelkuppel errichtet wurde. Innen öffnet sich der Raum um diese Kuppel herum und lässt den Blick auf Wandmalereien frei, die fast die gesamte Fläche der Wände und Gewölbe bedecken.
Die Kathedrale wurde 1148 vom Erzbischof Nifont gegründet, der von Nowgorod nach Pskow zog, um das Christentum in der nordwestlichen Region zu verbreiten. In den folgenden Jahrhunderten blieb das Gebäude trotz Belagerungen und Bränden in der Stadt weitgehend erhalten.
Die Wandmalereien im Inneren stammen von griechischen Künstlern, die im 12. Jahrhundert nach Pskow kamen, und zeigen Szenen aus dem Leben Christi in einem Stil, der eng mit byzantinischer Malerei verwandt ist. Besucher können heute noch erkennen, wie diese Bilder den gesamten Innenraum bedecken, von den Gewölben bis zu den unteren Wänden.
Die Kathedrale gehört zum Pskower Staatlichen Museumsreservat und der Zutritt zum Inneren ist begrenzt, um die mittelalterlichen Wandmalereien vor Feuchtigkeit zu schützen. In der feuchteren Jahreszeit kann der Zugang weiter eingeschränkt sein, daher empfiehlt sich eine Planung in den trockeneren Monaten.
Die Kathedrale wurde erbaut, bevor der Pskower Architekturstil seine eigenen Merkmale entwickelte, und zeigt damit eine ältere byzantinische Bauweise, die in der Region nur selten erhalten geblieben ist. Besonders selten ist, dass diese frühen Wandmalereien trotz des Alters des Gebäudes noch weitgehend im Originalzustand sichtbar sind.
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