Kele-Numas, Synagoge in Derbent, Russland.
Die Kele-Numaz-Synagoge befindet sich an der Tagi-Zade-Straße und zeigt traditionelle architektonische Elemente wie massive Steinsäulen und ein großartiges Eingangsportal. Das Gebäude beherbergt ein jüdisches Gemeinschaftszentrum mit rabbinischen Büros, rituellen Bädern, einem Kindergarten und einem Museum zur Geschichte der Bergvölker.
Die Synagoge wurde 1914 von den Brüdern Hanukayev erbaut und wurde zur Hauptreligionsstätte für Bergvölker in der östlichen Kaukasusregion. Sie ist heute die einzige erhaltene jüdische Gebetsstätte von ehemals elf Synagogen, die vor der Sowjetzeit in Derbent existierten.
Die Synagoge ist das geistige Zentrum der jüdischen Gemeinde von Derbent, wo Gläubige zusammenkommen, um ihre religiösen Traditionen zu pflegen. Der Ort dient als Treffpunkt für Gottesdienste und das Studium heiliger Texte.
Das Gebäude ist leicht zugänglich und während der Öffnungszeiten geöffnet, wobei Besucher die verschiedenen Bereiche einschließlich des Museums erkunden können. Es ist empfehlenswert, sich angemessen zu kleiden und vor dem Besuch die lokalen Besuchsinformationen zu prüfen, da es sich um einen aktiven Ort der Verehrung handelt.
Das Gebäude enthält ein eigenes Museum, das die Geschichte und Kultur der Bergvölker dokumentiert und damit eine seltene Ressource für das Verständnis dieser einzigartigen Gemeinschaft bietet. Dieses Museum macht den Ort zu mehr als nur einem Gotteshaus und verwandelt ihn in ein Zentrum für kulturelles Lernen.
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