Ménagerie, Jagdpark in Gatchina, Russland
Die Ménagerie ist ein großflächiger Park nördlich des Gatchina-Palastes, der mit Waldgebieten, Seen, Wiesen und einem Netzwerk von Wegen durchzogen ist. Das Gelände bietet verschiedene Aussichtspunkte und offene Bereiche, die sich mit dicht bewaldeten Partien abwechseln.
Der Park entstand 1765, als Graf Grigory Orlov das Anwesen von Katharina II. erhielt und es in ein Jagdgebiet umwandelte. Im Laufe der Zeit wurde das Gelände erweitert und mit verschiedenen Attraktionen versehen, um die kaiserliche Residenz zu bereichern.
Der Park war lange Zeit ein Ort der Freizeit für die kaiserliche Familie und ihre Gäste, die hier spazieren gingen und die Natur genossen. Heute nutzen Einheimische und Besucher denselben Raum für alltägliche Aktivitäten und finden dabei die gleiche Ruhe, die früher Adeligen vorbehalten war.
Der Park hat mehrere Eingänge und ist das ganze Jahr über zugänglich, wobei die beste Zeit zum Erkunden die wärmeren Monate sind. Besucher sollten gute Schuhe mitbringen, da die Wege durch verschiedene Gelände führen und bei Nässe rutschig sein können.
Das Gelände beherbergte einst exotische Tiere wie Kamele, Bären und europäische Wisente aus dem Białowieża-Wald. Diese Sammlung wurde bis 1917 gepflegt und war Teil der Jagdtradition des kaiserlichen Hofes.
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