Kåkbrinken, Mittelalterliche Gasse in Gamla stan, Schweden
Kåkbrinken ist eine 223 Meter lange Fußgängerzone in der Altstadt Stockholms, die mit Kopfsteinpflaster belegt ist und verschiedene Gebäude aus verschiedenen Epochen verbindet. Die Gasse verläuft zwischen kleineren Plätzen und wird von engen Steingebäuden mit alten Fassaden gesäumt, auf denen noch heute Geschäfte und Cafés untergebracht sind.
Die Gasse tauchte erstmals in Aufzeichnungen von 1477 auf und war Schauplatz von Ereignissen im späten 14. Jahrhundert, die ihre Bedeutung als öffentlicher Ort unterstrichen. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sie sich von einer Handelsstraße zu einem zentralen Treffpunkt in der Stadt.
Der Name stammt vom alten Wort für Kneipe oder Herberge, was auf die vielen Gasthäuser hindeutet, die hier früher standen. Heute sieht man an den Wänden noch alte Holzfassaden und enge Durchgänge, die das Gefühl einer bewohnten Gasse bewahrt haben, wo Menschen sich noch heute in den kleinen Lokalen treffen.
Die Gasse ist für Fußgänger vorgesehen und bietet eine angenehme, schattige Umgebung zum Erkunden, besonders an heißen Sommertagen. Besucher sollten mit unebenen Kopfsteinen und engen Stellen rechnen, daher ist stabiles Schuhwerk zu empfehlen.
An der Kreuzung mit einer benachbarten Straße befindet sich ein Runenstein aus dem Mittelalter, in dessen Wand ein altes Steinstück mit nordischen Inschriften eingelassen ist. Dieser Stein ist ein seltener Fund aus der Zeit vor der Gründung der Stadt und erinnert an frühe Besiedlung in dieser Gegend.
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