Sankta Gertruds sjukhus, ehemaliges Krankenhaus in Schweden
Sankta Gertruds sjukhus ist ein ehemaliges psychiatrisches Krankenhaus in Västervik, das 1912 eröffnet wurde. Das Gelände bestand aus mehreren Gebäuden, darunter Verwaltungsräume, Patientenstationen mit getrennten Bereichen für Männer und Frauen, Küchen, Wäschereien, eine Apotheke und Werkstätten.
Das Krankenhaus wurde 1912 gegründet, um die wachsende Nachfrage nach Betreuung von Menschen mit psychischen Erkrankungen zu decken. 1931 erhielt es seinen Namen Sankta Gertruds sjukhus, später wurde es 1968 in Norra sjukhuset umbenannt.
Der Name Sankta Gertruds bezieht sich auf die Schutzpatronin der Kranken. Das Gelände war wie eine kleine Stadt mit Häusern, Läden und gemeinsamen Räumen, wo Patienten und Mitarbeiter zusammen lebten. Die Menschen halfen bei der Gartenarbeit, der Tierpflege und handwerklichen Tätigkeiten, die Teil ihrer täglichen Routine waren.
Der Ort befindet sich in einer ruhigen Gegend nördlich von Västervik am Gamlebyviken und ist leicht erreichbar. Das Museumsgelände ist teilweise begehbar und kann an speziellen Öffnungstagen besucht werden, wobei Gruppenführungen mit vorheriger Buchung für bis zu 50 Personen verfügbar sind.
Das Gelände war ein autarkes System mit eigenen Farmen, Gewächshäusern und Werkstätten, wo Patienten arbeiten konnten. Frauen hatten spezialisierte Räume zum Weben und Nähen, während die Patienten auch in den Wäldern und bei der Tierpflege halfen.
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