Stripa gruva, Bergbau-Architekturensemble in Guldsmedshyttan, Schweden.
Stripa gruva ist ein Bergbauensemble im Zentrum Schwedens, das Stollen, Verarbeitungsanlagen und Transportwege für Eisenerz umfasst. Die gesamte Anlage erstreckt sich über ein großes Areal und zeigt die vollständige Infrastruktur einer modernen Erzmine.
Der Bergbau hier begann im 15. Jahrhundert und wurde in der frühen Neuzeit für die Kanonenproduktion wieder aufgenommen. Diese Wiederbelebung durch schwedische Herrscher machte den Ort zu einem wichtigen Teil der Rüstungsindustrie.
Die Architektur des Ortes zeigt funktionalistische Formen mit massiven Betonbauten, die entstanden, als die Schweden industrielle Techniken modernisierten. Wenn man durch die Stollen geht, sieht man, wie die Bauweise die Arbeitsabläufe prägte.
Das Gelande wird durch Wanderwege erschlossen, auf denen Besucher die Mine und ihre Ausrustung erkunden konnen. Es ist hilfreich, festes Schuhwerk zu tragen, da der Boden uneben ist und die Wege durch naturliche und unterirdische Bereiche verlaufen.
Dieses Werk war Vorreiter bei der Einfuhrung elektrischer Ausrustung in schwedischen Minen und zeigte innovative Methoden zur Erzgewinnung. Die fruhzeitige Nutzung elektrischer Technologie unterschied es deutlich von anderen Bergbaubetrieben der Zeit.
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