Kindla, nature reserve in Örebro, Sweden
Kindla ist ein großes Naturschutzgebiet in Schweden, das sich über hügeliges Gelände mit Höhen von bis zu 426 Metern erstreckt. Das Gebiet besteht hauptsächlich aus felsigem Untergrund, Mooren wie dem Kindlamossen und kleineren Sumpfgebieten, während die Wälder überwiegend aus etwa 100 bis 120 Jahre alten Nadelbäumen bestehen, auf steilen Hängen wachsen aber auch sehr alte Bäume.
Kindla wurde in der Vergangenheit von Menschen für Bergbau und Holzgewinnung genutzt, wobei Wasser aus Bächen zum Antrieb von Pumpen und Wasserrädern für Bergbaumaschinen verwendet wurde. In späteren Zeiten wurden Gräben angelegt, um das Land für Forstwirtschaft zu entwässern, aber viele davon wurden inzwischen wieder verfüllt, um die ursprünglichen Feuchtgebiete wiederherzustellen.
Kindla trägt seinen Namen von den ausgedehnten Moosgebieten, die das Gebiet prägen. Der Ort wird von Besuchern heute hauptsächlich als Ort der Stille und Naturbeobachtung genutzt, wo man die typische nordische Landschaft mit ihren Mooren, Felsen und alten Wäldern erleben kann.
Es gibt gekennzeichnete Wanderwege von etwa 7 bis 10 Kilometern Länge mit Ruheplätzen, Feuergruben und Beobachtungstürmen. Die beste Anfahrt ist von Westen aus, von der Straße zwischen Nora und Hjulsjö, wo Beschilderungen das Schutzgebiet kennzeichnen; im Winter kann die Anfahrt schwierig sein.
Das Gebiet beherbergt den seltenen dreizehigen Specht, der Nahrung in der Rinde abgestorbener Bäume sucht und dessen Präsenz auf besonders naturnahe Waldbestände hinweist. Besucher können auch Luchse sehen, die einzigen großen Raubtiere, die in diesem Waldgebiet jagen.
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