Atlantisområdet, Wohnkomplex in Vällingbyhöjden, Schweden
Atlantisområdet ist eine Wohnsiedlung mit 29 Reihenhäusern aus gelbem Backstein und grauem Putz, die in fünf Reihen auf einem hügeligen Gelände in Vällingbyhöjden angeordnet sind. Die Häuser enthalten jeweils drei Zimmer, eine Küche und eine großzügige Diele im Erdgeschoss mit privatem Parkplatz.
Die Siedlung wurde zwischen 1952 und 1955 errichtet und war einer der ersten Wohnkomplexe, die nach Stockholms ABC-Stadtplanungskonzept entwickelt wurden. Sie markierte einen Wendepunkt in der modernen schwedischen Wohnarchitektur der Nachkriegszeit.
Der Ort war lange Zeit ein Symbol für wohlhabende Stockholmer und repräsentiert eine bestimmte soziale Schicht der Nachkriegszeit. Die gelben Backsteinwohnungen sind noch immer ein erkennbares Merkmal der Gegend und prägen das Erscheinungsbild bis heute.
Das Gelände ist leicht von Vällingby Zentrum aus erreichbar und liegt etwa 500 Meter entfernt, mit guter Anbindung an den lokalen Nahverkehr. Die mehrstöckigen Reihen sind auf dem Hügel angelegt, daher sollte man sich auf unterschiedliche Höhenlagen einstellen.
Die Architekten Jon Höjer und Sture Ljungqvist entwickelten ein innovatives Bautechniken-Verfahren, das es ermöglichte, Reihenhäuser auf steilem Gelände zu errichten. Diese Methode war bei der Lösung von Bauproblemen auf unebenem Terrain bahnbrechend.
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