Kláštorisko, Klosterruinen in Letanovce, Slowakei
Kláštorisko liegt auf einem Plateau in 760 Metern Höhe im Nationalpark Slowakisches Paradies in Nordostslowakien. Die Ruinen zeigen die Grundmauern eines Klosters aus der Gotik mit zugehörigen Gebäudestrukturen.
Das Kartäuserkloster wurde 1299 gegründet, nachdem lokale Sachsen während mongolischer Überfälle Zuflucht suchten. Die Mönche nutzten den Ort während des 14. und 15. Jahrhunderts als Zentrum für religiöse Studien und Manuskriptarbeit.
Der Ort trägt den Namen 'Steinzuflucht', was seine Rolle als Zufluchtsort widerspiegelt. Heute sichtbar sind die Überreste, die von der Nutzung durch Kartäusermönche während des Mittelalters zeugen.
Der Ort ist über Wanderwege erreichbar, die von der nahe gelegenen Straße in den Bergen beginnen. Ein Restaurant mit saisonalen Öffnungszeiten und eine Berghütte bieten Übernachtung für Besucher, die eine längere Zeit bleiben möchten.
Archäologische Funde belegen, dass das Gelände bereits in der Bronzezeit als befestigte Siedlung genutzt wurde. Diese viel ältere Nutzung zeigt, dass die strategische Lage des Plateaus seit Jahrtausenden Menschen anzog.
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