Cheng Guang Ao Mazu Temple, Seetempel in der Gemeinde Chenggong, Taiwan.
Der Cheng Guang Ao Mazu-Tempel steht an Taiwans östlicher Küste und zeigt aufwendige Schnitzereien aus Holz, Drachenmotive und ornamentale Dachziegel, die überall in der Struktur vorhanden sind. Die Gebäude kombinieren traditionelle chinesische Architekturelemente mit lokalen Baustilen aus der Region.
Die Tempel wurde 1871 gegründet und war die erste Kultstätte, die in der Grafschaft Taitung errichtet wurde. Dieses Bauwerk markiert den Beginn von organisierten Religionsstrukturen in der Region und symbolisiert die frühe Besiedlung und Entwicklung.
Der Tempel ist dem Mazu-Kult gewidmet, wobei Fischer und Seeleute regelmäßig Obst und Räucherstäbchen als Opfergaben darbringen, um Schutz bei ihren Fahrten zu erbitten. Die Verehrung der Göttin prägt den Alltag der lokalen Fischergemeinde und ihre Beziehung zum Meer.
Man kann den Tempel mit Buslinien vom Taitung erreichbar erreichen, wobei verschiedene Routen vorhanden sind. Das Gelände hat in der Regel Öffnungszeiten von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang das ganze Jahr über, daher sollte man frühzeitig kommen, um vor Sonnenuntergang alles sehen zu können.
Die Tempel bewahrt schriftliche Aufzeichnungen von Seenot-Vorfällen auf, die überlebende Fischer dokumentieren, die ihre Rettung der Intervention von Mazu zuschreiben. Diese Sammlung bietet einen seltenen Einblick in lokale Geschichten von Überlebendem und spirituellem Vertrauen, die über Generationen weitergegeben werden.
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