Greenwich Village, Stadtviertel in Manhattan, New York City
Greenwich Village, oft einfach The Village genannt, ist ein Stadtviertel im unteren Teil von Manhattan in New York City. Die Straßen verlaufen schmal und gewunden, was ihm ein kleinstädtisches Gefühl inmitten der Großstadt gibt, mit vielen Backsteingebäuden, Brownstones und niedrigen Walk-up-Häusern.
Das Viertel begann als eigenständige Siedlung außerhalb der Stadt New York und wurde erst im 19. Jahrhundert in das wachsende Stadtgefüge einbezogen. Im 20. Jahrhundert wurde es zu einem Zentrum der Beatnik-Bewegung und des politischen Aktivismus, besonders in den 1960er-Jahren.
Greenwich Village ist seit Jahrzehnten ein Treffpunkt der LGBTQ+-Gemeinschaft in New York. Bars und Cafés rund um den Christopher Street-Bereich waren historische Versammlungsorte und zeugen noch heute von dieser offenen Haltung.
The Village lässt sich am besten zu Fuß erkunden, da die engen Seitenstraßen und kleinen Läden nur so erlebt werden können. Mehrere U-Bahn-Linien verbinden das Viertel mit dem Rest von Manhattan, sodass es leicht von anderen Stadtteilen aus erreichbar ist.
Die Straßen von Greenwich Village folgen keinem Schachbrettmuster, weil sie entstanden, bevor Manhattan sein rechtwinkliges Raster erhielt. Das verwirrt manchmal sogar Einheimische und sorgt dafür, dass sich Schilder wie Bleecker Street und West 10th Street an unerwarteten Ecken kreuzen.
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