Flaghouse Homes, Öffentlicher Wohnungskomplex in Baltimore, Maryland, Vereinigte Staaten.
Flaghouse Homes war ein Wohnkomplex aus drei zwölf-stöckigen Hochhäusern und mehreren niedriger Gebäuden, die sich über mehrere Häuserblöcke im Südosten Baltimores erstreckten. Die Anlage war ein großflächiges Projekt mit unterschiedlichen Gebäudetypen, das Tausende von Wohneinheiten für Familien verschiedener Größe bot.
Der Komplex wurde 1955 als segregiertes Wohnprojekt erbaut und war für Jahrzehnte eine zentrale Wohnstätte für viele Baltimoreer Familien. Er wurde 1999 geschlossen und 2001 abgerissen, wodurch eine Ära des öffentlichen Wohnungsbaus in der Stadt endete.
Die Gemeinschaftsräume des Komplexes waren Treffpunkte für Bewohner, die dort Bingo spielten, tanzten und Basketball spielten. Diese Orte prägten das soziale Leben und den Zusammenhalt unter den Nachbarn über Jahrzehnte hinweg.
Das Gelände war groß und erforderte Zeit, um alle Bereiche zu erkunden, weshalb festes Schuhwerk und Ausdauer empfohlen werden. Besucher sollten bedenken, dass der Ort heute nur noch aus historischen Überresten und leeren Grundstücken besteht, da der Abriss vor zwei Jahrzehnten stattfand.
Der Ort wurde in der Fernsehserie Homicide: Life on the Street mehrfach gezeigt, wobei die Produzenten ihn in einem Handlungsstrang versehentlich als ein anderes Wohnprojekt bezeichneten. Diese Verwechslung in der Fernsehgeschichte macht den Ort zu einem interessanten Punkt für Fans der Serie, die nach den Originalschauplätzen suchen.
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