Hecht Company Warehouse, Art-Deco-Lagerhaus in Ivy City, Washington D.C., Vereinigte Staaten.
Das Hecht Company Warehouse ist ein ehemaliges Lagergebäude im Viertel Ivy City in Washington, D.C., das im Stil des Streamline Moderne errichtet wurde. Es besitzt eine Fassade aus Glasbausteinen, abgerundete Ecken und einen markanten Dachaufsatz in Form eines zwölfzackigen Sterns.
Das Gebäude wurde 1937 als zentrales Lager für die Kaufhauskette The Hecht Company eröffnet und verfügte über drei Eisenbahngleise für den Güterverkehr. Nach dem Ende des Einzelhandelsbetriebs wurde es in ein gemischtes Wohn- und Gewerbeprojekt umgebaut.
Die geschwungenen Formen und die Glasbausteine der Fassade zeigen, wie Gewerbebauten in der Zeit der Weltwirtschaftskrise gestaltet wurden. Wer um das Gebäude herumgeht, sieht, wie diese Details einem Lagerhaus ein ungewöhnliches Erscheinungsbild gaben.
Das Gebäude befindet sich im Viertel Ivy City und ist von außen gut sichtbar, sodass man die Fassade und den Dachaufsatz ohne Eintritt besichtigen kann. Wer die Innenräume und die Gewerbeflächen erkunden möchte, kann das Gelände während der üblichen Öffnungszeiten der dort ansässigen Geschäfte betreten.
Auf der fünften Etage buchstabieren schwarze Ziegelsteine, die in die Glasbausteinreihen eingebettet sind, den Namen 'The Hecht Co', ein Detail, das viele Passanten nicht bemerken. Diese Art von in das Mauerwerk eingearbeiteter Beschriftung war in der damaligen Handelsarchitektur sehr ungewöhnlich.
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