House in the Horseshoe, Koloniales Plantagenhaus in Sanford, North Carolina.
House in the Horseshoe ist ein Wohnhaus aus der Kolonialzeit in North Carolina, das auf einem hufeisenförmigen Flussbogen des Deep River liegt. Es handelt sich um ein zweistöckiges Holzgebäude aus dem 18. Jahrhundert mit doppelten Außenwänden, die dem Gebäude ein ungewöhnlich massives Erscheinungsbild verleihen.
Das Haus wurde in den 1770er Jahren erbaut und geriet 1781 in den Mittelpunkt eines Gefechts, als loyalistische Truppen unter David Fanning die dort versammelten Unabhängigkeitsanhänger angriffen. Nach dem Krieg erwarb Benjamin Williams das Anwesen und ließ es erheblich umbauen, bevor er später Gouverneur von North Carolina wurde.
Der Name des Hauses leitet sich von einer hufeisenförmigen Flusskrümmung des Deep River ab, die das Grundstück fast vollständig umschließt. Wer durch das Gelände geht, bemerkt sofort, wie diese Wasserführung die Lage des Gebäudes bestimmt und ihm seine Form gegeben hat.
Das Anwesen liegt an einer ruhigen Landstraße und lässt sich am besten zu Fuß erkunden, da die Wege rund um das Gebäude weitgehend eben sind. Da der Aufenthalt überwiegend im Freien stattfindet, empfiehlt es sich, dem Wetter entsprechende Kleidung mitzubringen.
Die Außenwände des Hauses weisen noch heute sichtbare Einschusslöcher aus dem Angriff von 1781 auf, die Besucher direkt an der Holzoberfläche erkennen können. Diese Spuren sind keine Rekonstruktion, sondern originales Material, das seit dem Gefecht erhalten geblieben ist.
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