Jacksonville Developmental Center, Bauwerk in den Vereinigten Staaten
Das Jacksonville Developmental Center war ein Krankenhaus in Jacksonville, Illinois, das sich dem Schutz und der Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen und Entwicklungsverzögerungen widmete. Die Anlage bestand aus massiven Backsteingebäuden mit zahlreichen Fenstern, die eine funktionale Architektur aus dem 19. Jahrhundert widerspiegelten.
Die Einrichtung wurde in den 1850er Jahren gegründet, nachdem Dorothea Dix die Schaffung eines Hospitals für Menschen mit psychischen Erkrankungen gefordert hatte, und nahm 1851 ihre ersten Patienten auf. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wandelte sich sein Schwerpunkt von psychischen Erkrankungen zu Entwicklungsverzögerungen, bis die Schließung 2012 das Ende seiner Tätigkeit als Krankenhaus markierte.
Das Zentrum war lange Zeit ein bedeutender Ort für die Gemeinschaft von Jacksonville und prägte das Verständnis der Stadt für psychische Gesundheit und Behinderung. Besucher können heute das Gelände als stille Erinnerung an eine Zeit sehen, in der solche großen Institutionen das Rückgrat der Versorgung bildeten.
Das Gelände befindet sich in der Innenstadt von Jacksonville und ist heute stillgelegt, sodass Besucher nur von außen sehen können, wie die Strukturen aussehen. Der Ort ist ruhig und verlassen, daher sollte man beachten, dass es sich um ein geschlossenes Areal handelt und keine öffentlichen Führungen oder Zugang zum Inneren angeboten werden.
Elizabeth Packard, eine bemerkenswerte Figur in der Geschichte der Anstalt, kämpfte gegen unfaire Gesetze zur Zwangseinweisung und half, Reformen durchzusetzen, die den Schutz von Menschen vor willkürlichen Festnahmen sicherten. Ihre Arbeit verband die lokale Geschichte dieses Ortes mit einem größeren Kampf für die Rechte von Patienten in psychiatrischen Krankenhäusern.
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