Illinois, Bundesstaat im Mittleren Westen der Vereinigten Staaten
Illinois liegt zwischen dem Michigansee und dem Mississippi, mit flachen Prärien im Zentrum, dichten Wäldern im Süden und Landwirtschaft in allen Richtungen. Im Norden beherrscht Chicago mit seinen Wolkenkratzern die Uferzone, während die anderen Gebiete sich in ruhige Felder und kleinere Städte aufteilen.
Das Gebiet wechselte im 18. Jahrhundert von der französischen Kontrolle zur britischen und wurde kurz danach Teil der Vereinigten Staaten. Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte es sich durch Eisenbahnen, Industrie und Einwanderung in ein wirtschaftliches Zentrum.
Im Alltag durchmischt sich deutsche, polnische, irische und mexikanische Herkunft, sichtbar an Festen, Küchen und Nachbarschaftsnamen, die den Besucher mit einem echten Einwanderungsland vertraut machen. Musik aus Blues, Gospel und Jazz füllt Clubs und Straßenfeste, während Sportfans Baseball, Football und Basketball in allen Bars verfolgen.
Eine gute Karte hilft bei der Orientierung, da Abstände zwischen Städten mehrere Stunden Autofahrt betragen und öffentliche Verkehrsmittel außerhalb der Großstadt selten sind. Wetterextreme wechseln zwischen heißen Sommern und eisigen Wintern, darum lohnt es sich, Frühling oder Herbst zu wählen.
Der erste Wolkenkratzer der Welt entstand in Chicago, nachdem ein Großbrand die Innenstadt zerstört hatte und Architekten mit Stahl und Höhe experimentierten. Der Staat liegt so flach, dass man über weite Strecken den Horizont sehen kann, ohne dass ein Hügel den Blick verstellt.
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