Piti Guns, Militäranlage in Piti, Guam.
Die Piti Guns sind drei japanische Vickers-Modell-3-Küstenverteidigungsgeschütze von 140 mm, die auf Hügeln oberhalb des Dorfes Piti stehen. Sie befinden sich in Erdschanzungen und Betonbefestigungen, die in die Landschaft eingearbeitet sind.
Die Geschütze wurden 1914 hergestellt und von den Japanern während ihrer Besatzung Guams zwischen 1941 und 1944 installiert. Sie sollten den Hafen Apra vor angreifenden Schiffen schützen.
Die Waffen sind ein Überbleibsel der japanischen Besatzung, die die lokale Bevölkerung zwang, diese schweren Geschütze über steile Hänge zu transportieren. Sie erinnern an die Last, die die Chamorro während dieser Zeit ertrugen.
Der Zugang zur Anlage befindet sich hinter einer Pfarrkirche in Piti, und ein markierter Weg führt hinauf zu den Geschützen. Die Wege können steil und rutschig sein, besonders nach Regen, daher sollten Besucher festes Schuhwerk mitbringen.
Interessanterweise waren diese Geschütze niemals einsatzbereit und wurden während des amerikanischen Angriffs 1944 nie abgefeuert. Trotz ihrer imposanten Größe und Reichweite von etwa 16 Kilometern blieben sie während der gesamten Okkupation einsatzunfähig.
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