Guam, Inselterritorium im westlichen Pazifischen Ozean, Vereinigte Staaten.
Guam ist ein Inselterritorium im westlichen Pazifik und gehört zu den Vereinigten Staaten, rund 210 Quadratmeilen groß und durch Korallenriffe umgeben. Im Norden erstrecken sich Kalksteinplateaus, während im Süden vulkanische Hügel bis zum Mount Lamlam auf etwa 405 Meter (1332 Fuß) ansteigen, umgeben von tropischem Regenwald und Küstenebenen.
Die US-Marine eroberte das Gebiet im Juni 1898 von Spanien während des Spanisch-Amerikanischen Krieges, nachdem spanische Beamte das Kanonenfeuer für einen Gruß hielten. Die anschließende Militärverwaltung prägte die Infrastruktur und gesellschaftliche Ordnung für Jahrzehnte, bis zivile Verwaltungsformen eingeführt wurden.
Die Chamorro bewahren ihre malayo-indonesischen Wurzeln durch Familientraditionen, Sprachgebrauch und Alltagsrituale, die überall im Inselleben sichtbar werden. Englisch und Chamorro hört man auf Märkten, in Restaurants und bei öffentlichen Anlässen, während asiatische und pazifische Einflüsse Küche und Handwerk prägen.
Der internationale Flughafen empfängt jährlich über eine Million Besucher, die meist in den Hotels rund um Tumon Bay unterkommen. Duty-free-Status und der Hafen ziehen zudem Händler und Fertigungsbetriebe an, was der lokalen Wirtschaft dient.
Die Einschleppung der Braunen Nachtbaumnatter in den 1940er-Jahren reduzierte die heimischen Vogelpopulationen drastisch, was das ökologische Gleichgewicht veränderte. Diese Schlangen leben heute in fast allen Baumkronen und beeinflussen weiterhin Flora und Fauna der Insel.
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