Aratama Maru, Japanisches Wrack in der Talofofo-Bucht, Guam.
Das Aratama Maru ist ein japanisches Schiffswrack in der Bucht von Talofofo vor Guam, das auf einem Riff ruht und verschiedene Schiffsteile zeigt. Zu den sichtbaren Elementen gehoren Rumpfabschnitte, eine Anker mit Kette und Teile des Aufbaus, die von Tauchern erforscht werden konnen.
Das Schiff wurde im April 1944 von einem Torpedo des amerikanischen U-Boots USS Seahorse wahrend des Zweiten Weltkriegs getroffen und versenkt. Der Angriff fand wahrend der japanischen Versorgungsmissionen im Pazifik statt und markierte einen wichtigen Moment in der Marinegeschichte der Region.
Das Wrack liegt in einer Region, die von der japanischen Marinegeschichte des Zweiten Weltkriegs geprägt ist, und viele Einheimische verbinden den Ort mit den Erinnerungen an diese Zeit. Die Überreste unter Wasser sind für Taucher ein Ort der Reflexion über die kriegsbedingte Vergangenheit der Insel.
Das Wrack kann nur mit Tauchausrustung erreicht werden und liegt auf einem Riff in der Bucht vor Guat. Besucher sollten sich vor Ort uber Genehmigungen und Tauchbedingungen informieren, da der Zugang zum Schutz des archäologischen Platzes eingeschrankt sein kann.
Nach dem Treffer trieb das Schiff drei Tage lang auf dem Meer, bevor es auf dem Riff zum Liegen kam und in zwei Teile zerbrach. Das Heck rutschte wahrend des Sinkens in Richtung der Marianengrabe ab und schuf dadurch eine ungewohnliche Wrackformation auf dem Meeresgrund.
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