Carnegie Hall, Konzerthaus in Midtown Manhattan, Vereinigte Staaten
Carnegie Hall ist eine Konzerthalle in Midtown Manhattan, die drei Säle umfasst: das Stern Auditorium mit 2804 Plätzen, die Zankel Hall mit 599 Plätzen und die Weill Recital Hall mit 268 Plätzen. Jeder Raum besitzt eigene akustische Eigenschaften und eine eigene Atmosphäre, die an die jeweilige Art der Darbietung angepasst ist.
Der Industrielle Andrew Carnegie finanzierte den Bau dieses Konzerthauses im Stil der Renaissance-Wiedergeburt, das 1891 nach den Plänen des Architekten William Tuthill eröffnet wurde. In den folgenden Jahrzehnten beherbergte es Premieren von Komponisten wie Tschaikowsky, Dvořák und Rachmaninow sowie Auftritte legendärer Dirigenten und Instrumentalisten.
Im Laufe einer Saison erleben Zuschauer hier etwa 250 Abende, die von Symphonieorchestern und Klavierrezitals bis zu Jazzformationen und zeitgenössischen Künstlern reichen. Das Publikum kommt aus allen Vierteln der Stadt und von weither, sodass im Foyer und auf den Rängen viele Sprachen zu hören sind.
Die Adresse lautet 881 Seventh Avenue zwischen West 56th und 57th Street, und geführte Rundgänge erklären die architektonischen Details sowie das musikalische Erbe des Hauses. Wer sich für Akustik interessiert, sollte beachten, dass jeder der drei Säle eine andere Hörumgebung bietet.
In den 1950er Jahren drohte der Abriss, bis eine Kampagne unter der Leitung des Geigers Isaac Stern die Stadt New York bewog, das Gebäude 1960 zu erwerben. Die Decke des Hauptsaals ist von Hand bemalt und zeigt mythologische Figuren, die man bei Tageslicht von den oberen Rängen aus am besten erkennt.
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