Fort Anderson, Befestigung aus dem Bürgerkrieg im Brunswick County, Vereinigte Staaten.
Fort Anderson ist eine Erdschanze, die sich am westlichen Ufer des Cape Fear River erstreckt und von mehreren Artillerieplattformen für die Flussverteidigung geprägt wird. Die Anlage umfasst noch heute begehbare Schanzwege, ein Wegenetz für Besucher und archäologische Ausstellungsflächen.
Die Festung wurde 1862 als Fort St. Philip erbaut und später in Fort Anderson umbenannt, um während des Bürgerkriegs die Versorgungsrouten der Konföderierten durch Wilmington zu schützen. Die Anlage spielte eine Rolle in den Kämpfen gegen die Unionsflotte in den letzten Kriegsjahren.
Die Anlage entstand auf den Ruinen von Brunswick Town, wo heute noch Schichten von kolonialer Siedlung unter den Verteidigungswerken liegen. Man kann beim Spaziergang erkennen, wie die verschiedenen Epochen der Geschichte übereinander geschichtet sind.
Das Gelände ist ganzjährig von Dienstag bis Samstag für Besucher zugänglich und bietet ausgewiesene Wanderwege durch die Befestigungsanlage. Die Wege sind zu Fuß leicht zu bewältigen, und es gibt Schautafeln, die wichtige Punkte erklären.
Die Befestigung verfügt über unterirdische Kammern, sogenannte Bombproofs, die Soldaten während der Marinebeschießung durch die Unionstruppen 1865 Schutz boten. Diese verstärkten Räume sind heute noch sichtbar und vermitteln einen unmittelbaren Eindruck von den Bedingungen während der Belagerung.
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