Fort Fisher, Amerikanischer Bürgerkriegsfort nahe Wilmington, Vereinigte Staaten
Fort Fisher ist eine Anlage aus aufgeschütteten Erdwällen, die sich entlang des Cape Fear River und der atlantischen Küste erstreckt und einst den Seehafen von Wilmington schützte. Die Befestigung bildete eine L-förmige Verteidigungslinie mit unterirdischen Kammern, Geschützstellungen und Schutzräumen für Munition und Soldaten.
Die Befestigung wurde in den frühen 1860er-Jahren errichtet und im Januar 1865 nach einer massiven Flottenbeschießung erobert. Dieser Verlust beendete die letzte Versorgungsroute der Konföderierten über den Seeweg.
Die Anlage umfasst ein Museum mit Artefakten des Bürgerkriegs, militärischer Ausrüstung und Ausstellungen über den Alltag der konföderierten Soldaten.
Die Anlage ist dienstags bis samstags von 9 bis 17 Uhr ohne Eintrittsgebühr zugänglich, und Besucher können die erhaltenen Erdwälle, unterirdischen Räume und rekonstruierten Geschützstellungen erkunden. Ein Museum zeigt militärische Ausrüstung und Alltagsgegenstände aus der Zeit des Bürgerkriegs.
Die Befestigung ist nach Colonel Charles Fisher benannt, der im Juli 1861 in der Schlacht von First Manassas fiel. Sein Tod gab der noch im Bau befindlichen Verteidigungsanlage ihren endgültigen Namen.
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