Fort Andrews, Artilleriefestung auf Peddocks Island, Boston Harbor, USA
Das Fort Andrews ist eine Artillerieanlage auf der Nordostseite von Peddocks Island, die aus Betonbefestigungen, Kasernen, Offiziersquartieren und einem ehemaligen Militärkrankenhaus besteht. Die Gebäude erstrecken sich über das Küstengebiet und zeigen die typische Struktur einer Küstenverteidigungsanlage des späten 19. Jahrhunderts.
Das Fort wurde 1897 als Teil der Küstenverteidigung von Boston errichtet und war mit sechzehn Mörsern ausgestattet, die in vier Gruben angeordnet waren. Diese Anlage spielte eine Schlüsselrolle bei der Modernisierung des Hafenschutzes an der amerikanischen Ostküste.
Die Festung liegt auf einem Grundstück, das ursprünglich von einer portugiesischen Fischergemeinschaft genutzt wurde, bevor es zu einer Militäranlage umgewandelt wurde. Dieser Wechsel von ziviler zu militärischer Nutzung prägt bis heute das Verständnis der Insel.
Das Fort ist über saisonale Fährverbindungen von Boston aus zugänglich, wobei Führungen von Mai bis Oktober angeboten werden. Besucher sollten bei der Planung ihres Besuchs auf die Wetterbedingungen achten und geeignetes Schuhwerk tragen, da die Wege über das Inselgelände teilweise unbefestigt sind.
Während des Zweiten Weltkriegs waren etwa 1300 italienische Kriegsgefangene auf dem Fort untergebracht und erhielten Bezahlung für ihre Arbeit. Diese Häftlinge hatten regelmäßige Kontakte zu lokalen Bewohnern und hinterließen Spuren ihrer Zeit in verschiedenen Bereichen der Insel.
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