Peddocks Island, Militärfort und Naturreservat im Hafen von Boston, Vereinigte Staaten.
Peddocks Island ist ein etwa 288 Hektar großes Eiland in der Boston Harbor und besteht aus vier getrennten Landmassen, die durch natürliche Sand- und Kiesbänke miteinander verbunden sind. Es bietet Wanderwege durch Sumpfgebiete, Seen, Küstenwälder und verlassene militärische Strukturen aus verschiedenen Epochen.
Fort Andrews wurde 1904 als Verteidigungsanlage für den Hafen errichtet und blieb aktiv bis zum Zweiten Weltkrieg, als italienische Kriegsgefangene dort als bezahlte Arbeitskräfte eingesetzt wurden. Diese Phase der militärischen Nutzung prägte die Entwicklung des Eilands für mehrere Jahrzehnte.
Das Eiland war lange Zeit Siedlungsgebiet von Ureinwohnern, bevor europäische Bauern ab 1634 Ackerland bewirtschafteten und die Insel über Generationen hinweg nutzten. Heute erinnern Wege und alte Strukturen an diese vielfältige menschliche Präsenz in der Bucht.
Die Insel ist nur per Fähre vom Georges Island aus erreichbar, mit Verbindungen in der wärmeren Jahreszeit. Auf der Ostseite gibt es Campingplätze, Trinkwasser und Toiletten, die Besucher bei ihrer Planung berücksichtigen sollten.
Das Eiland besitzt mit etwa 40 Kilometer Uferlinie die längste Küste im gesamten Hafen, obwohl es aus vier getrennten Teilen besteht. Diese ungewöhnliche Form entstand durch natürliche Prozesse, die die Landmassen auf subtile Weise miteinander verbanden.
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