Victoria Hall, Bildungsgebäude in Bloomfield, Pittsburgh, Vereinigte Staaten
Victoria Hall ist ein Schulgebäude aus der Späten Second-Empire-Epoche mit 21 Räumen, farbigen Glasfenstern und originalen Zinndecken, die etwa 4,3 Meter hoch sind. Die Fassade zeigt verzierte Konsolen und wurde mit großer Aufmerksamkeit zum Detail gestaltet.
Das Gebäude wurde in den späten 1860er Jahren für Henry J. Lynch erbaut und diente ab 1895 lange Zeit als Akademie der Ursuline. Während des 20. Jahrhunderts änderte sich seine Nutzung, bis es 1981 eine neue Phase begann.
Die Ordensschwestern der Ursuline prägten das Gebäude ab 1894 als Bildungseinrichtung und behielten dabei ihre Unabhängigkeit von der Diözese Pittsburgh. Der Ort war lange Zeit ein Zentrum für die Ausbildung junger Frauen in der Region.
Das Gebäude beherbergt heute eine alternative Waldorf-Schule und kann von außen besichtigt werden, um die charakteristische Architektur zu bewundern. Der Zugang zum Inneren richtet sich nach den Schulbetrieb und Besuchsmöglichkeiten der Institution.
Studenten der Universität Pittsburgh untersuchten das Gebäude gründlich und erstellten zwischen 2008 und 2010 den Antrag für die nationale Denkmalliste. Diese akademische Arbeit trug wesentlich dazu bei, die historische Bedeutung des Ortes formal anzuerkennen.
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