Abby Aldrich Rockefeller Sculpture Garden, Skulpturengarten im Museum of Modern Art, Manhattan, Vereinigte Staaten.
Der Abby Aldrich Rockefeller Sculpture Garden ist ein moderner Skulpturengarten im Museum of Modern Art in Manhattan mit über 6.000 Quadratmetern Fläche, auf dem zeitgenössische Kunstwerke zwischen Bäumen, Wasserspielen und Steinwegen angeordnet sind. Der Raum nutzt verschiedene Ebenen und ist mit Marmormauern, Betonböden und Trauerweiden strukturiert, die unterschiedliche Blickzonen für die einzelnen Werke schaffen.
Der Garten wurde 1953 von Philip Johnson entworfen und war Teil der Erweiterung des Museum of Modern Art, wobei Elemente aus japanischen Gartentraditionen eingearbeitet wurden. Diese Gestaltungsphilosophie setzte neue Maßstäbe dafür, wie Kunstmuseen ihre Außenbereiche nutzen könnten.
Die Kunstwerke von Alexander Calder, Pablo Picasso und Anthony Caro stehen inmitten von Bepflanzungen, die sich mit den Jahreszeiten verändern und ein Dialog zwischen der Natur und zeitgenössischen Kunstformen entstehen lässt. Besucher sehen, wie die Arbeiten mit Licht und Vegetation interagieren und sich täglich neu präsentieren.
Der Garten ist während der regulären Museumsöffnungszeiten zugänglich und bietet geführte Führungen an, während besondere Veranstaltungen an Sommerabenden stattfinden. Besucher sollten wissen, dass der Raum auch bei kühleren oder feuchteren Bedingungen offen bleibt und zu jeder Jahreszeit anders aussieht.
Der Garten nutzt die natürliche Mulde der vorhandenen Topografie, was bedeutet, dass Besucher beim Spaziergang auf verschiedene Ebenen hinauf und hinab gehen, was eine Verkleinerung und Vergrößerung der Kunstwerke aus verschiedenen Blickwinkeln schafft. Diese topografischen Unterschiede waren ein wesentlicher Teil der ursprünglichen Gestaltungsidee.
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