Herbert N. Straus House, Französisches Stadthaus im Upper East Side, Manhattan, Vereinigte Staaten
Die Herbert N. Straus House ist ein neunstöckiges Wohnhaus im französischen Stil an der East 71st Street in Manhattan, das durch seine Kalksteinfassade und die großen Bogenfenster auffällt. Die schwere Eichentür am Eingang ist etwa 4,6 Meter (15 Fuß) hoch und führt in Räume, die sich über eine Gesamtfläche von rund 4.700 Quadratmetern verteilen.
Mitte der 1920er-Jahre beauftragte Herbert Straus, dessen Familie das Kaufhaus Macy's besaß, den Architekten Horace Trumbauer mit dem Entwurf, doch das Haus wurde erst 1933 fertiggestellt, kurz nach Straus' Tod. In den folgenden Jahrzehnten diente das Gebäude als Krankenhaus der römisch-katholischen Erzdiözese und später als Schule namens Birch Wathen.
Der Name erinnert an Herbert Straus, Erbe des Kaufhauses Macy's, dessen Familie jedoch nie in dem fertiggestellten Haus wohnte. Besucher erkennen die französische Architektur an den hohen Bögen und der aufwendigen Fassade aus hellem Stein, die das Gebäude von den umliegenden Häusern abhebt.
Die Fassade ist von der East 71st Street aus sichtbar, zwischen der Fifth Avenue und der Madison Avenue, in einer Straße mit anderen historischen Häusern. Wer die Gegend zu Fuß erkundet, findet entlang der angrenzenden Straßen weitere Beispiele für Architektur aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Einige der originalen französischen Innenausstattungselemente aus dem 18. Jahrhundert wurden entfernt und befinden sich heute in der Sammlung des Metropolitan Museum of Art. Diese Teile zeugen von der aufwendigen Gestaltung, die für das Haus geplant war, bevor es seine Nutzung mehrfach änderte.
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