Dorada Island, Künstliche Insel im Maracaibo-See, Venezuela.
Dorada Island ist eine künstliche Insel im Maracaibosee im Westen Venezuelas, auf der mehrere Wohngebäude stehen und die über Brücken mit dem Festland verbunden ist. Die Insel liegt mitten auf dem See und bildet eine kompakte Wohnsiedlung, die vollständig vom Wasser umgeben ist.
Die Insel wurde Ende der 1970er Jahre während des venezolanischen Ölbooms gebaut und in den 1980er Jahren fertiggestellt. Sie entstand in einer Zeit nationalen Wohlstands, als der Staat große Infrastrukturprojekte finanzieren konnte.
Die Insel ist eine echte Wohnsiedlung, in der Familien dauerhaft leben und ihren Alltag mitten im Wasser verbringen. Die Bewohner haben von überall aus Blick auf den See, was dem Ort ein ungewöhnliches Gefühl der Abgeschiedenheit verleiht.
Die Insel ist nur über Brücken erreichbar, die sie mit dem Festland verbinden, und es gibt keine öffentliche Touristeninfrastruktur. Wer die Gegend besucht, sollte wissen, dass es sich um eine private Wohnsiedlung handelt und kein öffentlicher Ort ist.
Die Uferschutzmauern der Insel sind im Laufe der Jahrzehnte so stark verfallen, dass der Rand der Insel deutlich zurückgewichen ist. Dieser Prozess bedroht die Fundamente der Wohngebäude und ist mit bloßem Auge sichtbar.
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