Kirche Zum Vaterhaus, Protestantische Kirche in Baumschulenweg, Berlin, Deutschland
Die Kirche Zum Vaterhaus ist ein protestantisches Gotteshaus in Baumschulenweg mit einer markanten doppelturm-Fassade und gelblich-beigen Putzflachen im Art-Nouveau-Stil. Das Innere wird durch drei Kirchenschiffe mit Holztonnengewolben geprägt, und ein erhobener Altarbereich mit achteckigem Taufbecken strukturiert den Raum.
Die Kirche wurde 1908 von den Architekten Heinrich Reinhardt und Georg Süßenguth als Teil eines großeren Komplexes mit zwei Schulen und einem Gymnasium geplant. Das Gebäude überstand die Luftanschläge des Zweiten Weltkriegs und nahm nach Sanierungsarbeiten 1949 wieder seinen Dienst auf.
Die Kirche trägt den Namen "Zum Vaterhaus" und prägt das Erscheinungsbild des Viertels mit ihrer zweischiffigen Architektur und gelb-beigen Fassade. Besucher können heute noch die ursprüngliche Ausstattung und die kunstvolle Gestaltung der Innenräume erleben, die von lokalen Künstlern geprägt wurde.
Das Gotteshaus bietet Platz für etwa 700 Besucher und verfügt über ein gut strukturiertes Raumkonzept mit Hauptschiff und Seitenschiffen. Die Akustik und Sichtlinien sind auf das gemeinsame Erleben ausgerichtet, was den Raum auch für stille Besinnungsmomente geeignet macht.
Der Innenraum wurde von lokalen Künstlern gestaltet, darunter Friedrich Georg William Pape, der Gemälde für den Altarbereich schuf. Ein Mosaik von Gottfried Heinersdorff unter der Empore ist ein weiteres Beispiel für die handwerkliche Kunstfertigkeit, die in die Einrichtung floss.
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