Wallfahrtskapelle Hausenborn, Mittelalterliche Wallfahrtskapellenruine in Isenburg, Deutschland
Die Wallfahrtskapelle Hausenborn ist eine Ruine einer mittelalterlichen Andachtskirche, die aus Bruchstein im gotischen Stil errichtet wurde. Das Bauwerk erstreckt sich über eine Länge von etwa 23 Metern mit einem nach Osten ausgerichteten Chor.
Die Kapelle wurde 1441 von den Herren von Isenburg-Grenzau gegründet und entwickelte sich zu einem wichtigen Wallfahrtsort in der Region. Nach mehr als 300 Jahren wurde sie Ende des 18. Jahrhunderts aufgegeben.
Der Ort trägt einen Namen, der auf die Brunnenquelle hinweist, die früher Pilger anzog. Die Kapelle war weniger um ihre Architektur bekannt als vielmehr um das Heiligtum in ihrem Inneren, das Menschen aus der Umgebung anzog.
Die Ruine liegt etwa einen Kilometer südwestlich von Isenburg und ist über mehrere Wanderwege unterschiedlicher Schwierigkeit erreichbar. Der Ort befindet sich in einer waldreichen Gegend, daher ist festes Schuhwerk ratsam.
Bei Renovierungsarbeiten in den 1990er Jahren wurden Fundamente eines möglichen Kirchturms freigelegt, die mit einem historischen Holzschnitt von 1772 übereinstimmten. Dies deutet darauf hin, dass die Kapelle in ihrer ursprünglichen Form umfangreicher war als ihre heutigen Überreste vermuten lassen.
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