Burg Braunsberg, Mittelalterliche Burgruine in Anhausen, Deutschland
Burg Braunsberg ist eine Burgruine auf einem Hügel in Anhausen, die auf etwa 265 Metern Höhe über das Tal der Aubach hinwegschaut. Der Platz wird von steilen Abhängen auf drei Seiten geschützt und zeigt noch heute einen breiten, in den Fels gehauenen Graben und die Reste eines mehreckigen Wohnturms.
Bruno I. von Isenburg ließ die Burg zwischen 1179 und 1197 bauen und machte sie zum Stammplatz für die Grafen von Wied. Im März 1945 beschädigten amerikanische Artillerieangriffe während des Zweiten Weltkriegs größere Teile der Mauern erheblich.
Die Architektur spiegelt die Bauweise des Mittelalters wider, mit Steinmauern und einem mehreckigen Wohnturm, der noch heute erkennbar ist. Der Ort zeigt, wie Adelsfamilien ihre Burgen strategisch auf Hügeln errichteten, um das umliegende Land zu kontrollieren und zu überwachen.
Ein Waldverwaltungsbuero ist in den Gebaeuden untergebracht und der Ort ist ueber einen Fusswanderweg vom Parkplatz Am Heidengraben erreichbar. Der Zugang ist gut markiert und der Weg bietet Gelegenheit, die Umgebung des Hügels zu erkunden.
Die Schäden aus dem Artilleriebeschuss von 1945 sind an den Mauern noch deutlich zu sehen und erinnern an die Kriegsereignisse der Region. Diese sichtbaren Spuren machen die Geschichte des Ortes greifbar und erzaehlen von den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs in diesem Gebiet.
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