Kreuzkirche Melsbach, Mittelalterliche Kirchenruine in Melsbach, Deutschland
Die Kreuzkirche ist eine Ruine mit gotischem Grundriss, die aus einer einzigen Kirchenschiff-Struktur bestand. Das Eingangsportal und die südliche Wand sind noch zu sehen, während die Ruinen auf einem flachen Hügel in der Nähe von Melsbach liegen.
Die Kirche wurde zwischen dem 10. und 11. Jahrhundert erbaut und wird erstmals 1399 dokumentiert, als Teil eines Klosters in Andernach. Diese frühe Gründung zeigt, wie lange diese Stätte bereits als religiöser Ort genutzt wurde.
Die Kirche war lange Zeit ein Ort, wo Gläubige zusammenkamen und später Pilger herbeiströmten, besonders bis zur Zeit der Reformation. Der Name selbst erinnert an die religiöse Bedeutung des Ortes für die Gemeinde.
Die Ruinen befinden sich am südlichen Eingang von Melsbach entlang der Hauptstraße von Neuwied, östlich des modernen Sportplatzes. Besucher können die Überreste leicht von der Straße aus sehen und zu Fuß erreichen.
Archäologische Ausgrabungen in der Nähe der Kirche brachten drei menschliche Skelette aus dem 6. Jahrhundert ans Licht. Dieser Fund deutet auf eine christliche Präsenz an diesem Ort hin, die noch älter ist als die sichtbaren Ruinen.
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