Städtische Badeanstalt Neuwied, Historische Badeanstalt in Neuwied, Deutschland
Die Städtische Badeanstalt Neuwied ist ein historisches Badehaus aus dem frühen 20. Jahrhundert mit markanten architektonischen Details wie einem Mansarddach, zwillingsgiebelförmigen Dächern und einer säulengestützten Eingangshalle. Die Fassade prägt ein großes dreiteiliges Fenster, das dem Gebäude sein charakteristisches Aussehen verleiht.
Das Badehaus wurde 1908 durch den Industriellen Julius Remy finanziert und eröffnet, was es zu einer wichtigen Infrastruktur für die wachsende Stadt machte. Nach seiner Schließung als Schwimmbad 1985 wurde es später in ein Geschäfts- und Bürogebäude umgewandelt.
Das Gebäude war lange Zeit ein sozialer Treffpunkt für die Bürger Neuwieds und bot jedem die Möglichkeit zu schwimmen und zu trainieren. Heute erinnert es an eine Zeit, als solche öffentlichen Bäder zentrale Orte des Gemeinschaftslebens waren.
Das Gebäude ist heute nicht mehr als öffentliches Schwimmbad zugänglich, sondern dient gewerblichen Zwecken. Die Architektur kann von außen bewundert werden und gibt Besuchern einen guten Eindruck von der handwerklichen Qualität des frühen 20. Jahrhunderts.
Das Gebäude steht an der Stelle, wo sich einst Neuwieds erste katholische Kirche befand, wodurch es eine interessante Umwandlung von religiösem zu weltlichem Zweck darstellt. Diese Geschichte verbindet die Entwicklung der Stadt mit ihrer Infrastruktur.
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