Caesars Rheinbrücken, Holzbrücke über den Rhein in Neuwied, Deutschland
Die Rheinbrücken Caesars waren Holzbauten über den Fluss in der Nähe von Neuwied in Deutschland. Sie erstreckten sich über 400 Meter und ruhten auf Pfählen, die in den Flussboden gerammt wurden.
Julius Caesar befahl den Bau im Jahr 55 vor Christus während seines Feldzugs gegen Stämme am Ostufer. Die Konstruktion wurde innerhalb von zehn Tagen fertiggestellt und später für einen weiteren Übergang wiederverwendet.
Der Name erinnert an Julius Caesar, der die Brücke als militärisches Symbol errichten ließ und damit römische Bautechnik jenseits des Rheins zeigte. Germanische Stämme sahen zum ersten Mal eine solche Holzkonstruktion über dem Fluss.
Der Standort bei Neuwied markiert die ungefähre Stelle, wo römische Ingenieure vor über zwei Jahrtausenden arbeiteten. Besucher finden heute Informationstafeln und Modelle entlang des Rheinufers.
Römische Baumeister benutzten geschärfte Baumstämme als Fundament, die in den Rheinboden gehämmert wurden. Diese Technik ermöglichte eine schnelle Fertigstellung in nur zehn Tagen.
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