Raiffeisenbrücke, Schrägseilbrücke für Straßenverkehr in Weißenthurm und Neuwied, Deutschland
Die Raiffeisenbrücke ist eine Schrägseilbrücke, die den Rhein zwischen Weißenthurm und Neuwied überquert und mit großen Pylonen ausgestattet ist. Die Konstruktion verfügt über sechs Fahrbahnen und separate Wege für Fußgänger und Radfahrer auf beiden Seiten.
Eine erste Brücke an diesem Ort wurde 1935 eröffnet, aber während des Zweiten Weltkriegs zerstört. Die heutige Brücke wurde 1978 fertiggestellt und ersetzte provisorische Lösungen, die nach dem Krieg verwendet wurden.
Die Brücke trägt den Namen des Bürgermeisters Friedrich Wilhelm Raiffeisen, dessen Wirken in der Region noch heute nachwirkt. Besucher können diese Verbindung zur lokalen Geschichte in den Namen der Orte und Institutionen entlang des Rheins entdecken.
Als vielbenutzter Verkehrsknotenpunkt ist die Brücke tagsüber eher voll, daher sollten Besucher, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad gehen möchten, Stoßzeiten vermeiden. Die separaten Wege auf beiden Seiten ermöglichen sichere Fußgänger- und Radverkehr, unabhängig vom Fahrzeugverkehr.
Bei der Fertigstellung wurde die gesamte Brücke mit einer Schiebtechnik 16 Meter flussabwärts bewegt, ein technisches Manöver, das viele Besucher heute nicht mehr bewusst wahrnehmen. Diese Technik ermöglichte eine präzise Positionierung und zeigte innovative Lösungen der 1970er Jahre.
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