Mennonitenkirche Neuwied, Mennonitenkirche in Neuwied, Deutschland
Die Mennonitenkirche Neuwied ist ein Kirchengebäude mit spätbarockem Stil, dem 1860 ein Turm hinzugefügt wurde. Das Bauwerk steht am Ende der Schlossstrasse und prägt mit seiner charakteristischen Architektur das Stadtbild.
Der Kirchenbau wurde 1768 errichtet, als Mennonitenflüchtlinge aus der Pfalz und der Niederrheinregion sich in Neuwied niederließen und ihre erste feste Gebetsstätte brauchten. Diese Gründung markierte den Beginn einer dauerhaften mennonitischen Gemeinde in der Stadt.
Das Gebäude dient heute als Kunstgalerie und zeigt regelmäßig Werke lokaler und internationaler Künstler. Die Räume haben ihre sakrale Würde bewahrt und schaffen eine ungewöhnliche Atmosphäre für moderne Kunstausstellungen.
Das Gebäude ist von außen jederzeit zugänglich und lädt zum Vorbeigehen und Betrachten der Fassade ein. Besucher sollten die Öffnungszeiten überprüfen, wenn sie die aktuelle Kunstausstellung im Inneren sehen möchten.
1984 zerstörte ein großes Feuer einen großen Teil des Gebäudes, woraufhin es vollständig rekonstruiert wurde und seine Funktion von einem Gotteshaus zu einem Kunstausstellungsort wandelte. Diese Umwandlung machte es zu einem seltenen Beispiel für die Wiedernutzung eines historischen Sakralbaus für zeitgenössische Kultur.
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