Kapelle Am Guten Mann, Kapelle in Mülheim-Kärlich, Deutschland
Die Kapelle Am Guten Mann ist ein Kirchengebäude in Mülheim-Kärlich, das auf einem kleinen Hügel in der Nähe des Rheins aus Basaltlava und Tuffstein mit Schieferdach erbaut wurde. Das kleine Heiligtum bewahrt einen dreiteiligen Barockautar aus dem Jahr 1700 und eine hölzerne Pietà-Statue auf.
Der Ort beherbergte ab 1162 ein Leprosorium mit einer frühen Kapelle, in der Kartäusermönche aus Koblenz Patienten versorgten und Gottesdienste abhielten. Diese medizinische und religiöse Mission prägte die Stätte über Jahrhunderte.
Der Name bezieht sich auf erkrankte Menschen, die mit Klappern ihre Anwesenheit signalisierten und "Guter Mann" riefen, um friedliche Absichten beim Spendensammeln anzuzeigen. Besucher können heute noch die Ausstattung sehen, die von dieser sozialen Funktion zeugt.
Die Kapelle befindet sich auf einem Hügel unmittelbar an der Rheinroute und ist von außen leicht zu erkennen. Besucher sollten mit unebenen Wegen und steilen Zugängen rechnen, da die Position auf erhöhtem Gelände eine gewisse Anstrengung erfordert.
Der Name stammt von den Kranken, die ihre Anwesenheit mit einer Klapper ankündigten und 'Guter Mann' riefen, um friedliche Absichten beim Sammeln von Gaben anzuzeigen.
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