Französisch-reformierte Kirche, Reformierte Kirche in Altstadt, Magdeburg, Deutschland
Die Französisch-reformierte Kirche ist ein Kirchenbau im Altstadtgebiet von Magdeburg mit charakteristischem achteckigem Grundriss und mansardbedecktem Dach. Das Innere wird durch zwölf Säulen geprägt, die die Emporen tragen und dem Raum eine besondere Struktur verleihen.
Die Grundsteinlegung erfolgte 1705 nach Entwürfen des Berliner Architekten Emanuel l'Étang, der sich vom französischen Montauban-Tempel inspirieren ließ. Nach einem Brand wurde das Gebäude 1804 nach Plänen von Johann Conrad Constenoble grundlegend erneuert.
Der Bau wurde für französische Protestanten errichtet, die ab den 1680er Jahren in Magdeburg Zuflucht fanden. Diese Gemeinschaft prägte das religiöse Leben der Stadt mit ihren eigenen Gottesdiensten und Traditionen.
Das Gebäude ist im Herzen der Alstadt erreichbar und von außen gut erkennbar an seiner achteckigen Form und dem auffälligen Dach. Der Zugang zum Inneren hängt von aktuellen Öffnungszeiten und Veranstaltungen ab, daher sollte man sich vorher informieren.
Im Inneren zierte einst ein prachtvolles Königsadler-Relief die Decke, ergänzt durch vergoldete Inschriften. Die Anordnung der Kirchenbänke in amphitheaterähnlicher Form bot den Besuchern eine ungewöhnliche Sicht auf den Altar.
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