Eggerstedt-Kaserne, Kaserne in Pinneberg
Die Eggerstedt-Kaserne ist ein ehemaliger Militärkomplex in Pinneberg, Deutschland, der Ende der 1930er Jahre errichtet wurde und aus schlichten, massiven Gebäuden besteht. Das Gelände wurde inzwischen in das Wohngebiet Parkstadt Eggerstedt umgewandelt, wobei ein Teil der ursprünglichen Bauten erhalten geblieben ist.
Das Gelände wurde 1937 für die Luftwaffe gebaut und konnte rund 1500 Soldaten aufnehmen, wobei die ersten Einheiten ab April 1939 eintrafen. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahmen britische Streitkräfte das Gelände und nutzten es als Lager, bevor es später von der Bundeswehr übernommen wurde.
Der Name Eggerstedt-Kaserne erinnert an die militärische Vergangenheit des Geländes, doch heute ist es ein Wohngebiet. Wo früher Soldaten ausgebildet wurden, gehen heute Familien spazieren und Kinder spielen auf Grünflächen.
Das Gelände ist öffentlich zugänglich und lässt sich gut zu Fuß erkunden, da Gehwege und Grünflächen durch das gesamte Wohngebiet führen. Ein Besuch eignet sich zu jeder Jahreszeit, am angenehmsten ist er jedoch bei trockenem Wetter.
Nach dem Krieg diente das Gelände kurzzeitig als Schule für Flüchtlinge aus dem Baltikum, bevor es wieder militärisch genutzt wurde. Diese Phase zeigt, wie das Gelände in wenigen Jahren völlig unterschiedliche Funktionen erfüllte.
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