Eggerstedt-Kaserne, Kaserne in Pinneberg
Die Eggerstedt-Kaserne ist ein großes Militärgebäude in Pinneberg, das zwischen 1937 und 1939 erbaut wurde und ursprünglich Luftwaffeneinheiten beherbergte. Die Anlage umfasst robuste, schlicht gestaltete Strukturen mit breiten Freiflächen, die für Ausbildung und Truppenunterbringung konzipiert wurden.
Die Kaserne wurde 1937 als Garnison für etwa 1500 Soldaten errichtet und erhielt zunächst Luftwaffen-Fernmeldepersonal ab April 1939. Nach 1945 diente sie unter britischer Kontrolle als Kriegsgefangenenlager und später als Schule für baltische Flüchtlinge, bevor die Bundeswehr sie übernahm.
Der Name Eggerstedt-Kaserne erinnert an die militärische Vergangenheit des Ortes, doch die Art, wie Bewohner heute das Gelände nutzen, zeigt einen Wandel von Kriegszeit zu Gemeinschaftsleben. Wo früher Soldaten trainierten, spazieren jetzt Familien durch Parks und Grünanlagen, die aus den ehemaligen offenen Flächen entstanden sind.
Besucher können die ehemaligen Kasernengebäude und die umgestalteten Freiflächen zu Fuss erkunden, die heute in den Stadtteil Parkstadt Eggerstedt integriert sind. Der Zugang ist einfach, und Fusswege mit Parks erleichtern das Bewegen durch das Gelande.
Das Gelande war kurzzeitig eine Schule fuer baltische Fluechtlinge nach dem Krieg und zeigt, wie militarische Raeume schnell in Bildungsstaetten umgewandelt wurden. Diese Periode der Hoffnung und des Neuanfangs ist heute weniger bekannt als die Kriegsgeschichte des Ortes.
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