Dronningegården, Modernistische Wohnanlage im Zentrum von Kopenhagen, Dänemark.
Dronningegården ist ein modernistisches Wohnensemble im Zentrum von Kopenhagen, bestehend aus vier L-förmigen Gebäuden aus roten maschinengeformten Ziegeln, die einen urbanen Raum an der Kreuzung von Adelgade und Dronningens Tvaergade definieren. Der Wohnkomplex enthält 160 Wohnungen über neun Stockwerke verteilt, mit einem zentralen Hof, der derzeit als Parkplatz für Bewohner dient.
Das Ensemble wurde von Architekt Kay Fisker entworfen und zwischen 1943 und 1958 gebaut, als Teil von Kopenhagens erste großen Sanierungsinitiativen zur Beseitigung verfallener Häuser aus dem 17. Jahrhundert. Diese Umgestaltung markierte einen Wendepunkt in der städtischen Entwicklung und setzte neue Standards für den modernen Wohnungsbau in Dänemark.
Die architektonische Gestaltung verbindet nordische Funktionalität mit traditionellen Elementen, die in den abwechselnden Giebeln und Kreuzmotiven in kontrastierenden gelben Backsteindetails sichtbar sind. Diese Designprinzipien prägen das Erscheinungsbild der vier Gebäude und schaffen eine harmonische Komposition im urbanen Raum.
Das Gebäudeensemble ist für Besucher zugänglich, kann aber teilweise von Wohnbereich begrenzt werden, da aktive Bewohner das Ensemble nutzen. Der zentrale Hof und die umliegenden Straßen bieten die beste Perspektive zum Betrachten der Architektur und zum Verstehen des städtischen Grundrisses.
Die vier Gebäude tragen die Namen Prinsessegården, Dronningegården, Kongegården und Christiansgården, die sich in ihrer Anordnung an Frederiksstaden anlehnen und ein System von sich durchschneidenden Achsen widerspiegeln. Diese Namenswahl und räumliche Komposition verbinden historische Referenzen mit modernistischem Design.
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