De Coninck House, Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert in Store Kongensgade, Kopenhagen, Dänemark.
Das Haus De Coninck ist ein dreigeschossiger Stadtpalast an der Store Kongensgade mit acht Fensterachsen an der Frontseite und zwei seitlichen Flügeln, die zu einem engen Innenhof führen. Im Inneren sind ursprünglich drei separate Wohnungen vorhanden, mit der grössten Einheit über zwei Etagen und dreizehn Räumen.
Der Kaufmann und Schiffseigner Frédéric de Coninck liess das Gebäude 1797 errichten, nachdem der Verkauf des Moltke-Palais an Königin Juliana Maria stattgefunden hatte. Der Bau dokumentiert den Zeitraum, in dem Kopenhagen durch Sehandel und internationale Geschäfte wirtschaftlich blühte.
Das Gebäude spiegelt die architektonischen Vorstellungen der Kopenhagener Kaufleute wider, die von den wohlhabenden Handelskreisen der Zeit geprägt waren. Diese Art von Stadtpalais zeigt, wie wohlhabende Familien ihre Erfolge durch repräsentative Bauten zum Ausdruck brachten.
Das Gebäude liegt an der Store Kongensgade, einer zentralen Strasse mit guter Erreichbarkeit durch die Innenstadt. Der schmale Innenhof bietet einen Rückzugsort vom städtischen Trubel und ermöglicht es Besuchern, die private Architektur und Gliederung des Anwesens kennenzulernen.
Der erste Eigentümer hatte sein Unternehmensgeschäft nach seiner Ankunft aus den Niederlanden aufgebaut und nutzte sein maritimes Netzwerk, um ein erfolgreiches Schifffahrtsunternehmen zu gründen. Dies machte das Haus zu einem Symbol für die Verbindung zwischen niederländischem Geschäftstil und Kopenhagens wachsender Rolle als europäischer Handelsplatz.
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