Moltke Mansion, Barockherrenhaus in Frederiksstaden, Kopenhagen, Dänemark.
Das Moltke Mansion ist ein Barockpalais an der Bredgade-Straße in Frederiksstaden mit neun Fensterachsen und riesigen Pilastern, die mit Sandsteinelementen in Form von Elefanten- und Löwenkopfmotiven verziert sind. Das Gebäude zeigt die charakteristische Pracht der großen Stadthäuser dieser Zeit mit seinen aufwendigen Fassadendetails.
Das Palais wurde zwischen 1700 und 1702 für Ulrik Frederik Gyldenløve, den Sohn von König Friedrich III., erbaut und ersetzte eine ältere Struktur aus den 1680er Jahren. Der Bau fiel in eine Periode, in der Frederiksstaden als neues Wohnviertel der königlichen Gentry schnell wuchs.
Der Dronninggaard-Salon beherbergt Wandmalereien von Erik Pauelsen, die Landschaften wie das Eremitage-Schloss und den Öresund darstellen. Diese künstlerischen Werke zeigen die ästhetischen Vorlieben der wohlhabenden Bewohner aus dieser Zeit.
Das Palais wird derzeit von der Handwerkskammer Kopenhagens verwaltet und bietet Räume für Bankette, Meetings und kleine Konferenzen. Besucher sollten beachten, dass der Zugang hauptsächlich für veranstaltungsgebundene Aktivitäten reserviert ist.
Das Palais beherbergt die Golden Hall, die mit Wandmalereien von Bjørn Nørgaard geschmückt ist, die die Geschichte des Handwerks durch detaillierte Illustrationen erzählt. Diese künstlerische Darstellung verbindet die Geschichte der Kunstfertigkeit mit der heutigen Nutzung durch die Handwerkskammer.
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