Bernstorff Mansion, Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert in Frederiksstaden, Kopenhagen, Dänemark.
Das Bernstorff-Herrenhaus ist ein weisses Wohngebaude an der Ecke Bredgade und Frederiksgade mit symmetrischen Fassaden und klassischen Proportionen. Die strukturiert angelegte Fronte mit ibren Fenster- und Schmuckelementen zeigt die handwerkliche Qualitat des 18. Jahrhunderts.
Der Adlige Johann Hartwig Ernst von Bernstorff liess das Gebaeude zwischen 1752 und 1756 vom Architekten Johann Gottfried Rosenberg errichten. Nach dem Brand des Christiansborg-Schlosses 1884 fand hier voruebergehend das Oberste Gericht unterkunft.
Das Herrenhaus war lange Zeit eine wichtige Adresse für wohlhabende Familien und prominente Persönlichkeiten in Kopenhagens kultiviertem Frederiksstaden-Viertel. Seine repräsentative Architektur und Lage prägen bis heute das Erscheinungsbild dieser eleganten Straßenzüge.
Das Gebaeude ist von der Strasse aus sichtbar, befindet sich aber heute in privatem Besitz als Bueroflaeche und ist nicht fuer Besucher zugaenglich. Man kann die Fassade und Architektur von ausserhalb betrachten, um die Baustil und Proportionen des Viertels zu wuerdigen.
Das Gebaeude beherbergte zwischen 1884 und 1919 das Oberste Gericht auf seinem Beletage-Geschoss, nachdem das Christiansborg-Schloss niederbrannte. Dies war eine unerwartete Zweckbestimmung fuer eine aristokratische Privatresidenz, die sonst zur Geschaeftslage wurde.
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