Lindencrones Palæ, Historisches Herrenhaus an Bredgade und Sankt Annæ Plads, Kopenhagen, Dänemark.
Das Lindencrone-Herrenhaus ist ein barockes Gebäude an der Bredgade mit einer symmetrischen Fassade, drei Geschossen und aufwendigen Steinverzierungen. Die klassischen architektonischen Elemente prägen das Erscheinungsbild und machen es zu einem herausragenden Beispiel des Rokoko-Stils in der Stadt.
Das Herrenhaus wurde zwischen 1751 und 1753 vom Architekten Niels Eigtved für Christen Lintrup erbaut, der später den Adelstitel Lindencrone erhielt. Später diente das Gebäude von 1850 bis 1979 als britische Botschaft, bevor es 2003 von Troels Holch Povlsen erworben und gründlich restauriert wurde.
Das Herrenhaus spiegelt den Geschmack wohlhabender Kaufleute wider, die während der Entwicklung des Frederiksstaden-Viertels in Kopenhagen lebten. Die opulente Ausgestaltung zeigt, wie vermögende Bürger ihre Stellung durch prächtige Wohnräume zur Schau stellten.
Das Gebäude befindet sich an einer zentralen Lage an der Bredgade neben Sankt Annæ Plads und ist von außen leicht zu erkennen. Besucher können die klassische Fassade von der Straße aus betrachten, obwohl das Innere nicht öffentlich zugänglich ist.
Der Bildhauer Jacob Fortling schuf die kunstvollen Steinfassaden des Hauses mit Kalkstein, der eigens vom Gut Gjorslev transportiert wurde. Diese aufwendige Methode der Materialgewinnung unterstreicht die großzügige Investition, die der ursprüngliche Eigentümer in die Gestaltung des Anwesens getätigt hat.
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