Masnedø Fort, Militärfestung in der Gemeinde Vordingborg, Dänemark
Die Festung Masnedø liegt auf einer Insel zwischen Seeland und Falster und war ein wichtiger Verteidigungspunkt für die dänische Küste. Das Bauwerk besteht aus Bunkern, Erdwällen und unterirdischen Gängen, die unter der Rasenfläche verborgen sind.
Die Festung wurde in den 1950er Jahren während der Kalten Krieg gebaut und diente zur Verteidigung der dänischen Gewässer. Das Ereignis im April 1940, als deutsche Fallschirmjäger den Ort erstmals angriffen, prägte die strategische Bedeutung des Ortes nachhaltig.
Seit 1997 werden die ehemaligen Militärräume während der Sommermonate für Kunstausstellungen genutzt.
Man erreicht die Festung über eine Brücke von der Insel Seeland oder Falster aus, wobei Parkplätze in der Nähe des Eingangs verfügbar sind. Die Anlage ist relativ flach und leicht zu Fuß erreichbar, bietet aber wenig Schutz vor Sonne oder Regen auf den offenen Flächen.
Schafe weiden auf dem Gelände der Festung und helfen dabei, die Grünflächen natürlich zu pflegen und gleichzeitig das historische Aussehen zu bewahren. Diese ungewöhnliche Kombination von Naturschutz und militärischem Erbe macht den Ort zu einem besonderen Besuchsziel.
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