Börsenhochhaus, Hochhaus in Idar-Oberstein, Deutschland.
Das Börsenhochhaus ist ein 23-geschossiger Stahlbeton- und Glaspavillon, der sich 75 Meter in die Höhe erhebt und die Mainzer Straße prägt. Der Komplex beherbergt Büroräume, Konferenzflächen, ein Hotel, ein Anwaltsbüro, eine Musikschule und eine Bistro-Bar im Erdgeschoss.
Das Gebäude entstand zwischen 1971 und 1973 als Hauptquartier der Deutschen Börse für Diamanten und Edelsteine. Erst 2011 zog die Börse aus, woraufhin das Hochhaus neue Nutzer aus verschiedenen Branchen anzog.
Der Bau wurde als Zentrum für den Diamanten- und Edelsteinhandel konzipiert und prägt bis heute das wirtschaftliche Leben der Stadt. Die Räume spiegeln eine Zeit wider, als diese Branche das Selbstverständnis der Region geprägt hat.
Der Zugang zu öffentlichen Bereichen wie dem Erdgeschoss-Bistro ist uneingeschränkt möglich, während private Bereiche Rezeption oder Anfrage erfordern. Die zentrale Lage an der Mainzer Straße macht das Gebäude leicht zu Fuß erreichbar.
Das Gebäude beheimatete das Deutsche Edelsteinmuseum bis 1996, bevor die Sammlung zur Villa Purpers auf der gegenüberliegenden Seite der Straße umzog. Heute erinnern nur noch wenige Spuren an diese Museumsfunktion aus den früheren Jahrzehnten.
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