Burg Frauenburg, Burgruine in Rheinland-Pfalz, Deutschland
Die Burg Frauenburg ist die Ruine einer mittelalterlichen Spornburg auf einem schmalen Bergsporn unweit der Nahe, südlich von Sonnenberg-Winnenberg und Frauenberg im Landkreis Birkenfeld. Die Anlage besitzt einen rechteckigen Grundriss mit Rundtürmen an den Ecken und an der nordöstlichen Längsseite; die Rundtürme an der Angriffsseite sind noch annähernd in voller Höhe erhalten, davor liegt ein Halsgraben. Der 33 m hohe Südturm kann nach Absprache als Aussichtsturm bestiegen werden.
Die Frauenburg wurde vor 1327 durch die Grafen von Sponheim erbaut und gehörte zur hinteren Grafschaft. Ab 1331 diente sie der Gräfin Loretta von Sponheim als Witwensitz, nachdem sie die Regierungsgeschäfte an ihren Sohn Johann III. übergeben hatte. Später war sie Amtssitz eines sponheimischen Amtmannes und wurde 1673 in der Wildfangfehde durch lothringische Truppen zerstört.
Der Name Frauenburg erinnert an Gräfin Loretta von Sponheim, die 1331 hierher zog, nachdem sie die Regierung an ihren Sohn Johann III. übergeben hatte. Später war die Burg Sitz eines sponheimischen Amtmannes. Sie ist nicht mit der 1328 von Balduin von Luxemburg erbauten Burg bei Birkenfeld identisch.
Das Gelände ist über Wanderwege erreichbar und liegt in einer hügligen Landschaft, die gut zu Fuß erkundet werden kann. Besucher sollten festes Schuhwerk mitbringen, da der Weg teilweise steil und uneben sein kann.
Der 33 m hohe Südturm kann nach Absprache als Aussichtsturm bestiegen werden. Zerstört wurde die Burg 1673 in der Wildfangfehde durch lothringische Truppen, nicht durch französische Soldaten. Die Rundtürme an der Angriffsseite sind noch annähernd in voller Höhe erhalten, davor liegt ein Halsgraben.
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